Leihoma: Die alternative Kinderbetreuung | Magazin der IDEAL Versicherung (2023)

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Viele Kinder, wenig Erzieher. Seit einiger Zeit herrscht in Deutschland Kitaplatzmangel. Eine Herausforderung, die besonders Eltern schwer trifft. Denn obwohl die Bundesregierung eine Lösung anstrebt, wird sich die Situation aufgrund der fehlenden Erzieher in den nächsten Jahren verschärfen. Bereits heute fehlen laut Experten rund 300.000 Kitaplätze und 107.000 Erzieher/innen in der gesamten Bundesrepublik. Diese Zahlen zeigen, wie schwer es für Eltern sein kann, eine geeignete Kinderbetreuung zu finden.

Eine Alternative – auch zur Überbrückung der Betreuungslücke – bieten Betreuungsdienste, die von Senioren angeboten werden. So genannte Leihomas beziehungsweise Leihopas entlasten Eltern bei Bedarf und betreuen das Kind, wenn diese einmal keine Zeit haben. Der Vorteil: Die Senioren verfügen über einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit Kindern und sind zeitlich besonders flexibel. Doch was genau macht eine Leihoma oder ein Leihopa und wo findet man sie?

Was macht eine Leihoma?

Wie leibliche Großeltern unterstützen Leihomas und -opas Familien im Alltag. Denn obwohl die Großeltern eine beliebte Kinderbetreuung darstellen, kann nicht jede Familie auf sie zählen. Entweder sind diese bereits verstorben oder sie leben so weit weg, dass eine Betreuung der Enkelkinder im Alltag nicht möglich ist. Genau in solchen Situationen bieten sich Rentner aus der Umgebung als Alternative an. Von Spielen, Rumturnen, Kochen und Basteln bis hin zur Unterstützung beim Lernen tun Leihgroßeltern all das, was leibliche Großeltern eben auch machen. Zudem unterstützen sie meist nicht nur bei der Kinderbetreuung, sondern stehen auch den Eltern mit Rat zur Seite – schließlich haben die meisten Leihgroßeltern selbst irgendwann ein Kind großgezogen.

Dennoch sind Leihgroßeltern nicht als Haushaltshilfen anzusehen. Deshalb sollte die Zusammenarbeit und der Aufgabenbereich der Leihgroßeltern zwischen beiden Parteien genau abgestimmt werden. Wichtig ist auch, dass eine Leihoma beziehungsweise Leihopa keinen Ersatz für eine regelmäßige Kinderbetreuung darstellen. Eltern, die also beide regelmäßig berufstätig sind, sollten auf Tagesmütter zurückgreifen. Um jedoch stundenweise Betreuungslücken aufzufüllen – wenn ein Elternteil beispielsweise regelmäßig an einem Fitnesskurs teilnehmen will – können die Leihgroßeltern in dieser Zeit auf das Kind aufpassen.

Wie findet man eine Leihoma?

Die Wege eine Leihoma oder -opa zu finden, sind vielfältig. Neben kommerziellen und ehrenamtlichen Vermittlungsdiensten bieten viele Senioren ihre Tätigkeit auch selbständig im Internet oder in der Umgebung an.

  • Online Vermittlungsagenturen
    Am einfachsten kontaktiert man Leihgroßeltern über Online-Plattformen, die sich auf die Vermittlung von Kinderbetreuungen solcher Art spezialisiert haben (zum Beispiel granny-als-nanny.de,betreut.de). Die Plattformen sind dabei ganz einfach im Internet zu finden. Registriert sind bei solchen Agenturen überprüfte Senioren, die sich für die Kinderbetreuung anbieten. Eltern können sich meist nach einer kostenfreien Registrierung die einzelnen Profile anschauen und den passenden Kandidaten in der Umgebung finden. Bei einem ersten Treffen werden dann das Kind und die Leihoma beziehungsweise Leihopa bekannt gemacht. So lässt sich schnell feststellen, ob die Chemie zwischen den beiden – und natürlich den Eltern – stimmt.
  • Karitative Vermittlungsdienste
    Auch karitative oder kirchliche Träger, wie die Caritas, die Diakonie, Mütterzentren, die Arbeiterwohlfahrt oder das Deutsche Rote Kreuz helfen Eltern bei der Suche nach Leihgroßeltern. Bei den entsprechenden Ansprechpartnern – oder teilweise auch im Internet – füllen beide Parteien zunächst einen Fragebogen mit Hobbies, Wünschen und Erwartungen aus. Je nach Anspruch werden dann passende und in der Nähe wohnende Leihomas und -opas den Familien vorgeschlagen. Auch hier folgt nach der Vermittlung zunächst ein persönliches Treffen um das gegenseitige Vertrauen aufzubauen und die Sympathie zu stärken.
  • Kleinanzeigen
    Unter den Stichworten „Leihoma gesucht“, „Oma-Opa-Service“ oder „Leihoma Service“ wird man im Internet schnell fündig. Viele Senioren bieten ihre Betreuungsdienste nämlich auch außerhalb von Vermittlungsplattformen oder ehrenamtlichen Trägern an. Auf Ebay, Quoka oder anderen Kleinanzeigen-Plattformen können die Senioren dann kontaktiert werden. Achten Sie dabei unbedingt auf die Seriosität der Angebote. Wichtig ist deshalb auch hier, dass Eltern zunächst zu einem ersten Gespräch – am besten auf neutralem Boden – einladen. Übrigens: Die Kleinanzeigen in der Zeitung sollten bei der Suche natürlich nicht vergessen werden!
  • Persönliche Kontakte
    Es muss nicht immer ein fremder Kontakt sein, der sich als Leihoma oder -opa für die Kinderbetreuung anbietet. Oft haben – bei genauerer Überlegung – die meisten Eltern nämlich bereits Kontakte zu Senioren, die sich gut mit den eigenen Kindern verstehen. Sei es der ältere Nachbar von nebenan oder die nett grüßende Dame beim täglichen Spaziergang. Auch private Kontakte sollten also von Eltern genutzt werden. Fragen, ob der Nachbar gerne Leihopa wäre, kostet also nichts. Viele Senioren freuen sich, wenn sie ein paar Stunden auf Kinder aufpassen können und so Familien unterstützen.

Was verdient eine Leihoma?

Leihomas und -opas bieten ihre Betreuungsdienste sowohl ehrenamtlich als auch gegen Bezahlung an. Während bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Regel Kostenerstattungen für Fahrtwege oder Verpflegung anfallen, werden die bei Familien angestellten Leihomas auf Minijob-Basis (450 Euro) vergütet. Die Leihoma wird als Arbeitnehmer dann direkt von den Familien bei der Bundesknappschaft (Minijobzentrale) angemeldet. Diese Behörde ist auch für die Berechnung der Steuerbeiträge und der Sozialversicherungsabgaben zuständig. Die Abgaben – insgesamt rund 15 Prozent des Stundenlohns – können nachträglich jedoch in der Steuerklärung der Familien geltend gemacht werden.

Hinsichtlich des Stundenlohns von Leihomas und -opas sind die Familien flexibel. Je nach ausgeübter Tätigkeit liegen die Stundenlöhne meist jedoch zwischen 10 und 15 Euro. Auch hier gilt, dass Fahrtwege und Verpflegungskosten extra bezahlt werden sollten. Natürlich können Leihomas und -opas auch stundenweise über entsprechende Agenturen gebucht werden. Dort bezahlen Eltern neben gegebenenfalls erhobenen Servicepauschalen meist nur für die gebuchten Stunden.

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Welche rechtlichen Aspekte gibt es bei Leihomas zu beachten?

Wichtig sind im Zusammengang mit der Kinderbetreuung durch Leihgroßeltern vor allem die Frage nach der Haftpflicht- und Unfallversicherung. Sollte die Leihoma oder Leihopa während der Betreuung – und damit während der Arbeitszeit – einen Schaden verursachen, kommt die Haftpflichtversicherung der Familie dafür auf. Sollte die Leihoma einen Unfall auf dem Weg zur Arbeit oder während der Arbeitszeit erleiden, haftet die gesetzliche Unfallversicherung. Die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung werden bei der Anmeldung von der Minijobzentrale berechnet und automatisch abgeführt. Sind die Leigroßeltern ehrenamtlich tätig, sind sie in der Regel über die karitative Vereinigung oder Agenturen selbst versichert. Eltern sollten sich hierfür jedoch beim entsprechenden Träger vorher informieren.

Vor- und Nachteile einer Leihoma

Immer mehr Familien ziehen arbeitsbedingt von ihrem ursprünglichen Heimatwohnort weg. Zurück bleiben meist die Großeltern. Eine regelmäßige Betreuung für das Enkelkind ist dann nicht mehr möglich. Leihomas beziehungsweise Leihopas bieten hier Ersatz zu den leiblichen Großeltern. Sie helfen den Familien die alltäglichen Lücken in der Kinderbetreuung auszufüllen und gestalten so ihren Rentenalltag neu. Der Vorteil: Die Senioren verfügen über einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit Kindern. Mit etwas Regelmäßigkeit können so tolle Beziehungen zwischen Leihgroßeltern und den „Leihenkelkindern“ entstehen. Für die emotionale Betreuung also ein zweiseitiger Erfolg. Zudem sind Leihomas meist nur für eine oder zwei Familien tätig und deshalb besonders flexibel. Hinzu kommt, dass die ehrenamtlichen Angebote für Familien eine kostengünstige Alternative zu Babysittern sind.

Doch es gibt auch Nachteile. Wichtig ist, dass Eltern den Leihgroßeltern vertrauen. Denn nur wenn die Eltern das Gefühl haben, dass ihr Kind von einem kompetenten und erfahrenen Senior betreut wird, sollte eine solche Betreuung auch tatsächlich stattfinden. Hinzu kommt hier auch die Abstimmung des Erziehungsstils. So sollten Eltern unbedingt beim Erstgespräch ihre Wünsche, Regeln und Rituale offenlegen, damit sich auch die Leihgroßeltern an diese halten und orientieren können.

Vorteile
  • Flexibel und kostengünstig
  • Erfahrungs
    schatz im Umgang mit Kindern
  • Abwechslung auch im Alltag der Leihgroßeltern
  • Ersatz für die leiblichen Großeltern
Nachteile
  • Vertrauensfrage
  • Anpassung des Erziehungs
    fragestils

Titelbild: © Halfpoint/iStock.com

FAQs

Was versteht man unter leihoma? ›

Manchmal fehlen in der Familie die Großeltern. Wer betreut Kinder dann stundenweise, holt sie vom Kindergarten oder Hort ab und unternimmt etwas mit ihnen, wenn die Eltern arbeiten müssen oder abends ausgehen? Für diesen Zweck wurden Oma-Opa-Dienste geschaffen.

Was ist eine Ziehoma? ›

Eine Leihoma ist eine Alternative, wenn die Großeltern fehlen oder zu weit weg wohnen. Es handelt sich dabei um Senioren, die sich Kontakt zu Kindern und jüngeren Menschen wünschen und sich, oft ehrenamtlich, regelmäßig um Kinder kümmern möchten.

Was verdient ein Babysitter in München? ›

Die Preise für Babysitter waren in München am höchsten, hier können Eltern mit einem Stundenlohn von durchschnittlich € 11,40 rechnen.

Werden leihomas bezahlt? ›

Hinsichtlich des Stundenlohns von Leihomas und -opas sind die Familien flexibel. Je nach ausgeübter Tätigkeit liegen die Stundenlöhne meist jedoch zwischen 10 und 15 Euro. Auch hier gilt, dass Fahrtwege und Verpflegungskosten extra bezahlt werden sollten.

Was verdient man als leihoma? ›

Für das Anerkennungsgehalt gibt es Richtwerte, die Aufwandsentschädigung wird in der Regel jedoch direkt zwischen der Familie und den Leihomas vereinbart und abgerechnet. So liegen die Kosten für eine Leihoma pro Stunde zwischen sechs und zwölf Euro, mitunter kommen eine Vermittlungsgebühr und Fahrkostenersatz dazu.

Wie kann man ersatzoma werden? ›

Auch sollte man die Betreuungstage und den Ort, wo die Kinder betreut werden, festlegen. Erhält die Leihoma für ihre Unterstützung Geld? Leihomas werden oft von Freiwilligenagenturen vermittelt – in diesem Fall ist das Engagement ehrenamtlich und es werden nur Auslagen für Bus, Benzin etc.

Wie leihoma finden? ›

Über das Portal betreut.de können Leihomas und Leihopas in ganz Deutschland gesucht werden, und auch das örtliche Jugendamt ist eine gute Anlaufstelle für Interessierte und kennt in der Regel entsprechende Angebote in der Nähe.

Was ist eine Paten Oma? ›

Im Rahmen des Paten-Oma-Dienstes bieten ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger jungen Familien ehrenamtlich ihre Hilfe an. Gegen eine geringe Aufwandsentschädigung betreuen bzw. beaufsichtigen sie stundenweise Kleinkinder.

Ist Babysitten schwarz Arbeit? ›

Wenn du große Geldbeträge verdienst und darauf keine Steuern zahlst, kann dies von der Regierung als Betrug angesehen werden. Die große Frage ist also: "Ist Babysitten Schwarzarbeit"? Kurz gesagt, die Antwort darauf ist nein, allerdings musst du ein paar Regeln beachten, damit es nicht zur Schwarzarbeit wird.

Ist Babysitten steuerpflichtig? ›

Allerdings gilt: Bleibt der Verdienst unter 520 Euro im Monat, dann handelt es sich um einen Minijob. Und diesen können Eltern recht einfach über die Minijob-Zentrale melden. Das heißt: Für die Oma bleibt das Babysitten steuerfrei, die Eltern müssen hingegen Sozialabgaben und Steuern zahlen.

Wie viel verdient eine Nanny pro Stunde? ›

Laut diesem Gesetz muss der Stundenlohn für einen Babysitter – sofern dieser 18 Jahre oder älter ist – mindestens bei 9,50 € liegen (Stand 2021). Für minderjährige Babysitter findet der Mindestlohn (noch) keine Anwendung.

Wer bezahlt Betreuungsurlaub? ›

Eltern, die ein Kind betreuen, das wegen einer Krankheit oder eines Unfalls gesundheitlich schwer beeinträchtigt ist, erhalten eine Betreuungsentschädigung, welche über die EO finanziert wird. Der Betreuungsurlaub dauert maximal 14 Wochen innerhalb einer Rahmenfrist von 18 Monaten.

Wie viel kostet ein Babysitter in Wien? ›

Wie viel kostet ein Babysitter in der Stunde? Es gibt in Österreich einen gültigen Kollektivvertrag – d.h. einen Mindestlohn für die Kinderbetreuung – auch in privaten Haushalten! Wer seinen Babysitter mittels Dienstleistungsscheck bezahlt muss mit 13,97 € (Stand Jänner 2021) als Mindestlohn in der Stunde rechnen.

Was verdient man mit 3 Kindern? ›

Bei einer Paarfamilie mit zwei Kindern und einer Warmmiete von ca. 700 Euro kommt ein Anspruch auf Kinderzuschlag bis zu einem Bruttoeinkommen von etwa 3.300 Euro in Betracht. Bei drei Kindern und einer Warmmiete von ca. 1.000 Euro bis zu einem Bruttoeinkommen von etwa 4.200 Euro.

Wie viel verdienen Kinderbetreuer? ›

NÖ Landeskindergärten
BerufsjahrBruttogehaltNettogehalt
12.057,10 €1.558,56 €
2 - 32.097,10 €1.580,95 €
4 - 52.136,40 €1.602,93 €
6 - 72.176,30 €1.610,56 €
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Wie viel Euro verdient man bei Rewe? ›

Demnach liegen Verkäufer in Vollzeit bei Edeka bei einem monatlichen Bruttogehalt von durchschnittlich 1.788 Euro, Marktleiter bei 4.023 Euro monatlich. Bei Rewe sieht es ähnlich aus. Laut dem Portal gehalt.de verdienen Rewe-Verkäufer in Brandenburg 1.456 Euro, in Bremen 1.768 Euro und in Bayern 1.940 Euro.

Kann die Oma Patentante werden? ›

Kann die Oma Patentante werden? Auch das ist problemlos möglich. Hier solltet ihr euch nur noch einmal bewusst machen, dass die Patentante eine Stütze sein soll, bis das Kind volljährig ist (oder sogar noch länger).

Ist Patentante und Taufpatin das gleiche? ›

Patentante oder Patenonkel werden. Aus der christlichen Tradition heraus ist ein Taufpate für die religiöse Erziehung seines Patenkindes zuständig und soll ihm auf seinem Lebensweg mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Was schenkt der Taufpate dem Taufkind? ›

Welches Geschenk kann der Taufpate dem Patenkind schenken? Die Klassiker unter den Geschenken ist sicherlich die Kinderbibel, aus der dann später vorgelesen wird. Taufkerze und eine Kette mit Kreuz sind auch unter den beliebtesten Geschenkideen. Besonders beliebt sind Taufbriefe oder Patenbriefe.

Wie viel kostet 1 Stunde Babysitten? ›

Alter des Babysitters: Viele Babysitter zwischen 14 bis 16 Jahre verlangen etwa fünf Euro pro Stunde. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren nehmen üblicherweise fünf bis acht Euro Stundenlohn. Ab einem Alter von 19 Jahren erhalten Babysitter in der Regel einen Stundenlohn ab sieben Euro aufwärts.

Wer haftet beim Babysitten? ›

Die Eltern des Kindes haften dann, wenn dem Kinderbetreuer selbst etwas zustößt oder wenn durch das Kind Dritte zu Schaden kommen, ohne dass die Aufsichtspflicht verletzt wurde. Dann greift in der Regel die private Haftpflichtversicherung der Eltern.

Wie viel Stunden darf man Babysitten? ›

Voraussetzung ist allerdings eine schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten und eine Arbeitszeit von maximal zwei Stunden täglich zwischen 8:00 und 18:00 Uhr (max. 10 Std./Woche), in den Schulferien auch länger. Ab einem Alter von 15 Jahren darf man zwischen 6:00 und 20:00 Uhr Babysitten.

Wie viel darf ich schwarz verdienen? ›

Der Gesetzgeber legt hier keine Grenze fest, wie hoch ein Entgelt sein darf, um gemäß § 1 Abs. 2 SchwarzArbG als „gering“ zu gelten.

Ist Kinderbetreuung Schwarzarbeit? ›

Regelmäßiges Babysitten mit festen Terminen pro Woche sowie einer fest vereinbarten Vergütung kann dagegen im Einzelfall Schwarzarbeit sein. Im Fall von Minderjährigen müssen zusätzlich zum Steuer- und Sozialversicherungsrecht auch die Regelungen des Jugendschutzes beachtet werden.

Wie viel Schwarzgeld ist erlaubt? ›

Allerdings hat der Gesetzgeber keine Obergrenze festgelegt, wie hoch die Vergütung letztendlich sein darf, um gemäß § 1 Abs. 3 SchwarzArbG noch als „gering“ zu gelten.

Was kostet eine Kinderfrau im Monat? ›

Bei 30 Wochenstunden durchschnittliche Gesamtkosten im Monat: €2900. - Bei 40 Wochenstunden durchschnittliche Gesamtkosten im Monat: €3900.

Ist man als Nanny selbstständig? ›

Solche Babysitter oder Nannys arbeiten meistens weisungsgebunden, sodass sie faktisch nicht selbstständig sind. Sie sind eher als angestellte Haushaltshilfen zu sehen, für die Eltern pauschale Beiträge für die Sozialversicherung abzuführen hätten.

Was kann ich als Nanny verlangen? ›

Kindermädchen fair bezahlen

Trotzdem kann die Frage nach den Kosten für ein Kindermädchen hier nicht einheitlich beantwortet werden, denn dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Durchschnittlich verdient eine ausgebildete Nanny, die 40 Stunden pro Woche arbeitet, etwa 1500 bis 2500 Euro netto pro Monat.

Was macht eine gute Oma aus? ›

Die Lieblinge der Enkel sind bereit, Neues auszuprobieren, schlagen kinderfreundliche Aktivitäten vor und wissen, was angesagt ist. Bleiben Sie also am Ball. Werden Sie zu Großeltern, die herzlich lachen können, fest umarmen und – auch wenn es ein Klischee ist – die besten Plätzchen im Haus haben.

Was nennt man auch Großmutter? ›

Synonyme: [1] Großmama, Oma, Omi, Omama, Omchen, Omilein, Großmütterchen. Männliche Wortformen: [1, 2] Großvater.

Was ist die Aufgabe einer Oma? ›

Sobald Enkel geboren werden, haben Großeltern eine neue Aufgabe. Sie können sich wieder kümmern, auf Spielplätzen herumalbern und ihre eigenen Kinder unterstützen. Viele Omas und Opas sind sehr dankbar für diese Aufgabe. Durch meine Tochter erlebt sie viele neue Abenteuer und bleibt weiterhin jung.

Warum heißt Großmutter Großmutter? ›

Die Worte Großvater und Großmutter sind Entsprechungen zum französischen grand père und grand mère; sie haben die früheren Bezeichnungen Ahne, Ahnl oder Ähnl verdrängt, die im alpinen deutschen Sprachraum noch üblich sind.

Wie oft sollte man sein Enkelkind sehen? ›

Wie oft dürfen Großeltern die Enkel sehen? Gesetzlich gibt es dazu keine Vorgabe. Greifen Großeltern für ihr Umgangsrecht mit den Enkeln auf eine Klage zurück, entscheidet das Familiengericht über die Häufigkeit der Treffen.

Was können Großeltern falsch machen? ›

Beliebte Beispiele sind Süßigkeiten, Medienkonsum, Kleidung oder Bettgehzeiten. Es nervt, wenn man selbst mit viel Ausdauer bestimmte Regeln durchsetzt, von denen man überzeugt ist und die Großeltern dann einfach alles anders machen.

Wie wichtig ist die Oma für ein Kind? ›

Großeltern sind wichtige Beziehungspersonen für ihre Enkel, haben Zeit für ge- meinsame Aktivitäten, vermitteln Werte und die Familiengeschichte, geben Ein- blicke in das Leben einer anderen Generation, ergänzen die Eltern und leisten oft materielle und finanzielle Unterstützung.

Was kann man statt Oma sagen? ›

Man spricht es ganz einfach yay aus. Vereinigte Staaten von Amerika: In den USA spricht man klassisch von der Granny, allerdings spricht man auch Hawaiianisch! Und dort sagt man Tutu oder Kuku – letzteres spricht man Coo-Coo. Israel: Im hebräischen sagen die Kinder Savta (spricht man soft-tah) zu ihren Omas.

Warum sagt man Nana? ›

schweizerdeutsch für „Großmutter“, siehe Großeltern. Nana (Titel), Ehrentitel bei den Akan in Ghana, Westafrika.

Wie spricht man Oma aus? ›

Worttrennung: Oma, Plural: Omas. Aussprache: IPA: [ˈoːma]

Was tun wenn Kind nicht zur Oma will? ›

Wenn Kinder auf einmal nicht mehr zu Oma und Opa wollen, leiden darunter alle Beteiligten. Vor allem die Eltern sitzen zwischen allen Stühlen. Am Anfang sollten sie deshalb vor allem auf Vermittlung setzen, rät Ulric Ritzer-Sachs von der der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung.

Wann erkennt das Baby die Oma? ›

Und jeder wird mit ihnen verglichen. Ganz am Anfang geschieht das verstärkt über den Geruchssinn. Da kann es schon mal passieren, dass die Oma, die nach drei Monaten zum ersten Mal zu Besuch kommt, mit Geschrei auf Distanz gehalten wird. Die riecht ja ganz anders als Mama oder Papa.

Wie viel verdient man als Oma? ›

Wenn Tätigkeiten wie Babysitten, Kochen oder Fahrdienste, die Oma und Opa für die Enkelkinder übernehmen, bezahlt werden würden, dann würden Großeltern durchschnittlich 3.000 Euro im Monat verdienen.

Wann ist man Uroma? ›

Urgroßeltern bezeichnet die 3. Vorfahrengeneration einer Person: die Eltern ihrer Großeltern, vier Urgroßmütter und vier Urgroßväter, auch Uroma und Uropa genannt.

Wer darf sich Oma nennen? ›

Eine ältere Frau, hat sie nun Enkelkinder oder nicht, wird fast immer Oma genannt. Für jedes Kindergartenkind ist eine ältere Frau mit grauen Haaren eine Oma. Sie hat keinen Namen, sie ist eben eine Oma.

Wie heißt der Bruder der Großmutter? ›

Großonkel, Großtante = Bruder, Schwester von Großmutter oder Großvater = Onkel, Tante eines Elternteils. Onkel, Tante 2. Grades = Sohn, Tochter von Großtante oder Großonkel.

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Author: Francesca Jacobs Ret

Last Updated: 02/12/2023

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Name: Francesca Jacobs Ret

Birthday: 1996-12-09

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Job: Technology Architect

Hobby: Snowboarding, Scouting, Foreign language learning, Dowsing, Baton twirling, Sculpting, Cabaret

Introduction: My name is Francesca Jacobs Ret, I am a innocent, super, beautiful, charming, lucky, gentle, clever person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.